Das Städtchen Amelia erhebt
sich auf einem felsigen Hügel, auf dessen Hängen Olivenbäumen
und Eichen wachsen. Der Fluss Tiber schlängelt sich durch den
Orte.
Amelia ist und war ein Zentrum der Geschichte und kulturelles Interesse.
Die Geschichte der Stadtgründung geht zurück ins Frühmittelalter,
im Jahre 1134 vor Christus. Schon Werke des Plinius der Alte und
Catone bezeugen ihr Ursprung. Narnensgeber dieser Stadt war ein
König namens Ameroe.
Das Städtchen Amelia ist umgeben von kleineren
historischen Zentrum wie Giove, Penna in Teverina, Alviano, Attigliano,
Lugnano in Teverina, Avigliano, Montecastrilli. Alle haben diese
mittelalterliche Atmosfere bewahrt durch die gut erhaltenen Reste
der Türmen, Burgen und antiken Mauern. Die Landschaft ist charakteristisch
für diese Region, die sich im Herzen Umbriens befindet, mit
der Valle del Tevere und über der Amerini Berge genießt
man eine Aussicht über mediterrane Wälder und weite liebliche
Felder. Gerade hier bekommt die Redewendung „Gutes Leben“
eine geradezu neue Dimension.
Die Stadt verteilt sich auf einer hügelige
Flache, die sehr charakteristisch für diese Region ist ihre
zyklopische Stadtmauer, Mura Poligonali, datiert auf dem sechsten
(6) Jahrhundert vor Christus bestand ursprünglich aus gigantischen
übereinander liegenden Steinblöcke. In der zeit des Römischen
Reiches und im Mittelalter wurde sie weiter ausgebaut. Dieses Monument
hat einen unermäßlichen historischen wert und umgibt
das antike Zentrum.
Amelia war in Umbrien ein wichtiges Zentrum,
zu römischer zeit nannte man die Stadt Ameria. Heute zeugt
vieles noch aus dieser zeit, das sich im a a Archeologischen Museum
befindet, das zu den bedeutenden aus dieser Region zählt. Dort
kann man die ausgestellte Statue des Germanikus und die berühmten
Römische Brunnen bewundern. Das historische Zentrum ist gut
erhalten, wo Epochen und stil von großer damaligen Qualität
der römischen Architektur um das Jahr siebenhundert (700) zeugen.
Auf dem höchsten Punkt der Anhörung
befindet sich der imposante Dom, ein religiöser Bau der Sankt
Fermina gewidmet wurde. Zur Zeit des Barocks wurde er umgebaut,
stammt aber aus dem elften (XI) Jahrhundert, wie man aus dem romanischen
Glockenturm ersehen kann.
Zur Seite die Torre Civica erbaut 1050, der türm wurde ein
Symbol der kommunalen Prelheit, als Amelia 1065 eine eigene autonome
Stadtverwaltung gründete. Auf der pittoresken Piazza Marconi
spührt man heute noch die Atmosfere der Vergangenheit.
Erwähnenswert ist auch die Architektur der zahlreichen Edelhäuser,
wie Palazzo Petrignani, Palazzo Nacci, Palazzo Farrattini, Palazzo
Venturelli, Palazzo Battista Geraldini. In der Kirche von Sankt
Magno befindet sich eine Orgel aus dem sechzehnten (XVI) Jahrhundert.
Am Rande der Stadt mundet die Schönheit der Natur in einem
Park „Rio Grande“, eine grüne Oase der Rühe.

Die Gastronomie ist ein beachtliches Teil dieser
Kultur. Gerichte wie wild und tauben oder gefüllte feigen zubereitet
nach überlieferten Traditionen sind
Höhepunkte dieser lokalen Küche. Wein und Öl sind
nach wie vor exzellenten Produkte dieser Region.
Die Vergangenheit und Geschichte dieser Stadt
leben wieder auf beim traditionellen Palio dei Colombi das jährlich
im August stattfindet. Ist ein Wettkampf zwischen Städtchen
der Umgebung Amelia: Collis, Crux Burgi, Posterola, Platea und Vallis.
Nicht zu vergessen den Jahrestag der Stadtverwaltung.
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